Das Projekt


Hintergrund

Das ESF/XENOS- Programm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt bietet die Möglichkeit, Flüchtlinge intensiv bei ihrer Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu unterstützen.

Durch die Bleiberechtsregelung der Innenministerkonferenz vom November 2006 und die 2007 verabschiedete gesetzliche Altfallregelung gibt es für einen größeren Kreis langjährig geduldeter Flüchtlinge die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis auf Probe zu erlangen. Damit hat dieser Personenkreis die Chance auf einen langfristigen und dauerhaften Aufenthalt. Dieser ist jedoch an die wirtschaftliche Integration durch die eigenständige Sicherung des Lebensunterhaltes geknüpft, für die ein Nachweis erbracht werden muss. Darüber hinaus können Asylsuchende oder geduldete Flüchtlinge mit Arbeitserlaubnis, die nicht der Altfallregelung unterstehen, ihre Chance auf den Erhalt eines sicheren Aufenthaltsstatus verbessern, in dem sie eigenes Einkommen erzielen oder eine berufliche Ausbildung anstreben.


Die zweite Programmphase (ESF II)

Für die zweite Phase der Umsetzung des Programms (November 2010 bis Dezember 2013), wurde ein neuer Trägerzusammenschluss „Projektverbund Bleiberecht Freiburg / Breisgau-Hochschwarzwald – Integration in Arbeit und Ausbildung“ gegründet. Zusätzlich zu den bisher vier Trägern der ersten Phase (2008 bis 2010) nämlich: Stadt Freiburg, Caritasverband Freiburg-Stadt e.V., Fördergesellschaft der Handwerkskammer mbH und  Volkshochschule Freiburg e.V., gehören nun der Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald e.V. und das Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Freiburg e.V. den neuen Trägerverbund an. Somit erstreckt sich das Projektgebiet auf den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.  
Die Projektlaufzeit beträgt  drei Jahre, und die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung und Kooperation mit dem Jobcenter Freiburg Stadt und der Jugendagentur Freiburg.

Projektziele

Es sollen für Flüchtlinge individuelle Zugänge zu einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit durch Vermittlung in Arbeit und Ausbildung geschaffen werden. Vorrang hat hierbei, dass die Vorgaben der Bleiberechtsregelung zur materiellen Existenzsicherung erfüllt werden. Zu diesem Zweck wird vorrangig versucht, freie Stellen ausfindig zu machen, direkte Absprachen mit Arbeitgebern zu treffen und bestehende Arbeitsverhältnisse zu sichern und auf Dauer zu stabilisieren. Ein weiteres Ziel ist, die Flüchtlinge durch individuell zugeschnittene Angebote und Maßnahmen zu stärken und arbeitsmarkt- und beschäftigungsbezogen zu qualifizieren. Seit 2011 ist der DRK-Kreisverband Freiburg e.V. mit einem Teilprojekt in den Bereichen Gesundheitsprävention und Entwicklung und Anwendung von Genderstrategien beteiligt.

Finanzierung

Das Projekt wird im Rahmen des XENOS-Sonderprogramms des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt, gefördert. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit 50%, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) mit 40% und aus Eigenmitteln der Projektträger mit 10%.




Zielgruppen

Einrichtungen
 



Das Projekt wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. © 2009 IMPRESSUM